Preis Soziale Stadt 2014 vergeben: Zwei Projekte aus Halle ausgezeichnet

Preisträger von Postkult e. V. aus Halle (Saale) mit Karamba Diaby (Quelle: GdW / Thorsten George)

02.07.2014 | Im Rahmen des Wettbewerbs „Preis Soziale Stadt 2014“ wurden am Dienstag (1.7.2014) in Berlin zehn herausragende Beispiele sozialen Engagements ausgezeichnet. Unter den Ausgezeichneten befinden sich zwei Projekte aus Halle (Saale): Postkult e. V. mit der Freiraumgalerie in Freiimfelde und die Stadtteilgenossenschaft Halle-Neustadt.

 

Mit der Auszeichnung wurde herausragendes Engagement gewürdigt. Die Freiraumgalerie in Freiimfelde hat zur städtebaulichen Aufwertung des Viertels beigetragen und ist bundesweit beispielgebend. Die Stadtteilgenossenschaft in Halle-Neustadt hat es geschafft, viele Akteure zusammenzubringen. Damit ist es gelungen, sehr gute und am gemeinwohlorientierte Angebote im Stadtteil zu etablieren.

Die Vielfalt der fast 200 eingereichten Projekte zeigt: Es war eine richtige Entscheidung, die Mittel für das Programm Soziale Stadt auf 150 Millionen Euro zu vervierfachen. Davon haben nun auch die Preisträgerinnen und Preisträger aus Halle profitiert.

 

Hintergrund:

Die Heraufsetzung der Mittelförderung ab 2015 auf 150 Millionen Euro ist der höchste Bundesförderanteil in der Geschichte des Programms Soziale Stadt.

Der seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb Preis Soziale Stadt hat in diesem Jahr mit 196 eingereichten Projekten ein noch größeres bundesweites Echo gefunden als bei der letzten Ausgabe. Bei der Preisverleihung wurden zehn herausragende Projekte prämiert und zehn weitere Initiativen mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Postkult e. V. wurde für das Zusammenspiel von städtebaulicher Aufwertung und sozialem Engagement ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Durch die Freiraumgalerie ist das von Leerstand und Brachen geprägte Gründerzeitviertel Halle-Freiimfelde vom vergessenen Stadtteil zum Kreativquartier geworden.“

Die Stadtteilgenossenschaft Halle-Neustadt wurde für den Zusammenschluss von mehreren Akteuren im Stadtteil ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Heute ist die junge Genossenschaft mit Angeboten für Beschäftigung, Bildung, Treffmöglichkeiten und haushaltsnahen Dienstleistungen außerhalb des Marktes der professionellen Anbieter zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Stadtteillebens geworden.“