Qualifizierungschancengesetz: "Viele Menschen müssen in der digitalen Berufswelt mithalten"

Zu Besuch beim SPD-Landtagskandidaten Sebastian Müller in Lichtenfels in Bayern

20.09.2018 | Es gibt die Gefahr, dass Menschen, die in produktionsnahen Bereichen und teilweise in der Dienstleistungsbranche arbeiten, ihre Jobs im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung verlieren. Die Politik hat die Aufgabe,  die Digitalisierung sozialverträglich zu gestalten. 

Qualifizierungen und Weiterbildungen sind hier natürlich wichtig. Der Staat muss hier massiv investieren. Viele Menschen müssen in der digitalen Berufswelt mithalten. Deshalb hat gestern das Bundeskabinett das Qualifizierungschancengesetz von Hubertus Heil beschlossen.

Hier sind die Eckpunkte des Qualifizierungschancengesetzes:

  • Förderung der Weiterbildungskosten und Zuschüsse zum Arbeitsentgelt
  • Stärkung der Weiterbildungsberatung bei der Bundesagentur für Arbeit (BA)
  • Erweiterung der maßgeblichen Rahmenfrist für den Anspruch auf Arbeitslosengeld von zwei Jahren auf 30 Monate. Die Mindestversicherungszeit von zwölf Monaten bleibt bestehen
  • Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitsförderung dauerhaft um 0,4 Prozent auf 2,6 Prozent und um weitere 0,1 Prozent befristet bis zum Jahr 2022