<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rente Archive - Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</title>
	<atom:link href="https://www.karamba-diaby.de/tag/rente/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.karamba-diaby.de/tag/rente/</link>
	<description>Ihr ehemaliger Bundestagsabgeordneter für Halle (Saale), Kabelsketal, Landsberg und Petersberg</description>
	<lastBuildDate>Fri, 21 May 2021 08:29:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Plenarrede zur DDR-Rentenüberleitung</title>
		<link>https://www.karamba-diaby.de/plenarrede-zur-ddr-rentenueberleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 18:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Zusammenhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.karamba-diaby.de/?p=5182</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2021/05/Screenshot-3-800x600.png" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2021/05/Screenshot-3-800x600.png 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2021/05/Screenshot-3-1280x960.png 1280w" data-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h2>Meine Plenarrede zum Antrag "Renteneinheit sofort herstellen"</h2>
<p><script id="tv7523226" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=7523226&phi=default"></script></p>
<p><span dir="ltr">Auszug aus dem <a href="https://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19230.pdf" target="_blank" rel="noopener">Plenarprotokoll 19/230</a>:<br />
</span></p>
<p><span dir="ltr">Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten </span><span dir="ltr">Damen und Herren!</span></p>
<p><span dir="ltr">In diesem Land gibt es Ungerecht</span><span dir="ltr">igkeiten, und wir finden sie auch in der Rentenpolitik. </span><span dir="ltr">Hunderttausende Ostdeutsche sind durch das </span><span dir="ltr">Rentenüberleitungsgesetz von 1991 benachteiligt. Leis</span><span dir="ltr">tungen anerkennen, Menschen respektieren und für </span><span dir="ltr">Gleichheit sorgen – das ist der Anspruch eines sozialen </span><span dir="ltr">und solidarischen Staates.</span></p>
<p><span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span></p>
<p><span dir="ltr">Wir sind nicht so schnell vorangekommen, wie wir es </span><span dir="ltr">uns erhofft haben, aber es liegt ein Eckpunktpapier der </span><span dir="ltr">entsprechenden Ministerien auf dem Tisch. In diesem </span><span dir="ltr">Papier steht: Erstens. Es soll ein Fonds zur Abmilderung </span><span dir="ltr">von Härtefällen in der Rentenüberleitung geschaffen wer</span><span dir="ltr">den. Zweitens. Es soll eine Stiftung im Rahmen einer </span><span dir="ltr">Bund-Länder-Vereinbarung eingerichtet werden. Diese </span><span dir="ltr">Stiftung soll die Anträge sammeln, bearbeiten und Ein</span><span dir="ltr">-</span><span dir="ltr">malzahlungen vornehmen. Drittens. Der Bund über</span><span dir="ltr">nimmt die eine Hälfte des Fonds, die andere Hälfte müs</span><span dir="ltr">sen die Länder übernehmen. Der Ball liegt also auf der </span><span dir="ltr">Seite der Länder. Deshalb auch hier unsere Bitte an alle: </span><span dir="ltr">Gehen Sie auf Ihre Landesregierungen zu, und sagen Sie:</span></p>
<p><span dir="ltr">Wir wollen eine Veränderung. Wir wollen die Lebens</span><span dir="ltr">leistung von DDR-Bürgerinnen und -Bürgern endlich an</span><span dir="ltr">erkennen.</span></p>
<p><span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span></p>
<p><span dir="ltr">Liebe Kolleginnen und Kollegen, </span></p>
<p><span dir="ltr">ich habe mit vielen </span><span dir="ltr">Betroffenen gesprochen, die durch das Rentenüberlei</span><span dir="ltr">tungsgesetz benachteiligt worden sind.</span><span dir="ltr"> [...]</span><span dir="ltr"> Es gibt aber noch eine Gruppe von </span><span dir="ltr">Menschen, die wir nicht vergessen sollten. Das sind die </span><span dir="ltr">Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter aus Mosam</span><span dir="ltr">bik. 17 000 von ihnen sind gekommen, um in der DDR </span><span dir="ltr">zu arbeiten. Ein Teil ihres Lohnes wurde einbehalten, und </span><span dir="ltr">zwar zur Begleichung von Schulden ihres eigenen </span><span dir="ltr">Landes. Ein anderer Teil wurde einbehalten für die </span><span dir="ltr">Sozialversicherung. Man sagte ihnen, dass sie das Geld </span><span dir="ltr">bekämen, wenn sie wieder in ihrer Heimat seien. Doch </span><span dir="ltr">das Geld bekamen sie nicht. Auch diese Gruppe dürfen </span><span dir="ltr">wir nicht aus den Augen verlieren.</span></p>
<p><span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span></p>
<p><span dir="ltr">Liebe Kolleginnen und Kollegen, </span></p>
<p><span dir="ltr">in diesem Land gibt </span><span dir="ltr">es Ungerechtigkeiten, und wir finden sie auch in der </span><span dir="ltr">Rentenpolitik. Es ist die Aufgabe von uns allen, diese </span><span dir="ltr">Ungerechtigkeiten endlich zu beenden. Dieser Härtefall</span><span dir="ltr">fonds löst sie nicht alle. Mit dem Eckpunktepapier ist </span><span dir="ltr">aber ein entscheidender Schritt getan. Lassen Sie uns </span><span dir="ltr">daran anknüpfen.</span><span dir="ltr">Das Problem können wir endgültig nur lösen, wenn die </span><span dir="ltr">Sozialdemokratie das Sagen hat,</span><span dir="ltr">(Beifall bei Abgeordneten der SPD) </span><span dir="ltr">und deshalb sage ich einfach: Es ist wichtig, dass wir </span><span dir="ltr">diesen Schritt weitergehen.</span></p>
<p><span dir="ltr">Danke schön.</span></p>
<p><span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/plenarrede-zur-ddr-rentenueberleitung/">Plenarrede zur DDR-Rentenüberleitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2021/05/Screenshot-3-800x600.png" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2021/05/Screenshot-3-800x600.png 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2021/05/Screenshot-3-1280x960.png 1280w" data-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p><h2>Meine Plenarrede zum Antrag "Renteneinheit sofort herstellen"</h2>
<script id="tv7523226" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=7523226&phi=default"></script>

<span dir="ltr">Auszug aus dem <a href="https://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19230.pdf" target="_blank" rel="noopener">Plenarprotokoll 19/230</a>:
</span>

<span dir="ltr">Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten </span><span dir="ltr">Damen und Herren!</span>

<span dir="ltr">In diesem Land gibt es Ungerecht</span><span dir="ltr">igkeiten, und wir finden sie auch in der Rentenpolitik. </span><span dir="ltr">Hunderttausende Ostdeutsche sind durch das </span><span dir="ltr">Rentenüberleitungsgesetz von 1991 benachteiligt. Leis</span><span dir="ltr">tungen anerkennen, Menschen respektieren und für </span><span dir="ltr">Gleichheit sorgen – das ist der Anspruch eines sozialen </span><span dir="ltr">und solidarischen Staates.</span>

<span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span>

<span dir="ltr">Wir sind nicht so schnell vorangekommen, wie wir es </span><span dir="ltr">uns erhofft haben, aber es liegt ein Eckpunktpapier der </span><span dir="ltr">entsprechenden Ministerien auf dem Tisch. In diesem </span><span dir="ltr">Papier steht: Erstens. Es soll ein Fonds zur Abmilderung </span><span dir="ltr">von Härtefällen in der Rentenüberleitung geschaffen wer</span><span dir="ltr">den. Zweitens. Es soll eine Stiftung im Rahmen einer </span><span dir="ltr">Bund-Länder-Vereinbarung eingerichtet werden. Diese </span><span dir="ltr">Stiftung soll die Anträge sammeln, bearbeiten und Ein</span><span dir="ltr">-</span><span dir="ltr">malzahlungen vornehmen. Drittens. Der Bund über</span><span dir="ltr">nimmt die eine Hälfte des Fonds, die andere Hälfte müs</span><span dir="ltr">sen die Länder übernehmen. Der Ball liegt also auf der </span><span dir="ltr">Seite der Länder. Deshalb auch hier unsere Bitte an alle: </span><span dir="ltr">Gehen Sie auf Ihre Landesregierungen zu, und sagen Sie:</span>

<span dir="ltr">Wir wollen eine Veränderung. Wir wollen die Lebens</span><span dir="ltr">leistung von DDR-Bürgerinnen und -Bürgern endlich an</span><span dir="ltr">erkennen.</span>

<span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span>

<span dir="ltr">Liebe Kolleginnen und Kollegen, </span>

<span dir="ltr">ich habe mit vielen </span><span dir="ltr">Betroffenen gesprochen, die durch das Rentenüberlei</span><span dir="ltr">tungsgesetz benachteiligt worden sind.</span><span dir="ltr"> [...]</span><span dir="ltr"> Es gibt aber noch eine Gruppe von </span><span dir="ltr">Menschen, die wir nicht vergessen sollten. Das sind die </span><span dir="ltr">Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter aus Mosam</span><span dir="ltr">bik. 17 000 von ihnen sind gekommen, um in der DDR </span><span dir="ltr">zu arbeiten. Ein Teil ihres Lohnes wurde einbehalten, und </span><span dir="ltr">zwar zur Begleichung von Schulden ihres eigenen </span><span dir="ltr">Landes. Ein anderer Teil wurde einbehalten für die </span><span dir="ltr">Sozialversicherung. Man sagte ihnen, dass sie das Geld </span><span dir="ltr">bekämen, wenn sie wieder in ihrer Heimat seien. Doch </span><span dir="ltr">das Geld bekamen sie nicht. Auch diese Gruppe dürfen </span><span dir="ltr">wir nicht aus den Augen verlieren.</span>

<span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span>

<span dir="ltr">Liebe Kolleginnen und Kollegen, </span>

<span dir="ltr">in diesem Land gibt </span><span dir="ltr">es Ungerechtigkeiten, und wir finden sie auch in der </span><span dir="ltr">Rentenpolitik. Es ist die Aufgabe von uns allen, diese </span><span dir="ltr">Ungerechtigkeiten endlich zu beenden. Dieser Härtefall</span><span dir="ltr">fonds löst sie nicht alle. Mit dem Eckpunktepapier ist </span><span dir="ltr">aber ein entscheidender Schritt getan. Lassen Sie uns </span><span dir="ltr">daran anknüpfen.</span><span dir="ltr">Das Problem können wir endgültig nur lösen, wenn die </span><span dir="ltr">Sozialdemokratie das Sagen hat,</span><span dir="ltr">(Beifall bei Abgeordneten der SPD) </span><span dir="ltr">und deshalb sage ich einfach: Es ist wichtig, dass wir </span><span dir="ltr">diesen Schritt weitergehen.</span>

<span dir="ltr">Danke schön.</span>

<span dir="ltr">(Beifall bei der SPD)</span><p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/plenarrede-zur-ddr-rentenueberleitung/">Plenarrede zur DDR-Rentenüberleitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
