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	<title>Praktikant Bundestag Praktikum Archive - Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</title>
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	<description>Ihr ehemaliger Bundestagsabgeordneter für Halle (Saale), Kabelsketal, Landsberg und Petersberg</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Sep 2020 08:33:30 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Noahs Praktikumsbericht</title>
		<link>https://www.karamba-diaby.de/noahs-praktikumsbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 20:32:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gute Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikant Bundestag Praktikum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0.jpg 940w" data-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>[caption id="attachment_3425" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3425" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0.jpg" alt="" width="940" height="705" /> Praktikant Noah und Karamba - Foto: Privat/Diaby[/caption]</p>
<p>Mein Praktikum bei Karamba:</p>
<p>Einen Monat lang war ich Praktikant im Abgeordnetenbüro von Dr. Karamba Diaby, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) für die SPD-Bundestagsfraktion. Obwohl es nicht mein erstes Praktikum war, trieben mich zu Beginn viele Fragen um: Wie ist die Rolle des Abgeordneten im „System Bundestag“? Oder was genau macht ein Praktikant, wenn er mit dem MdB im Wahlkreis unterwegs ist?</p>
<p>Im Studium der Politikwissenschaft und Geschichte denkt man oftmals, dass man sich oft und viel mit Politik und damit auch mit der Arbeit von Politikerinnen und Politikern auseinandersetzt. Das stimmt leider oft, aber nur auf den ersten Blick. Dieser Irrtum lässt sich durch die (dann doch im Studium erlernte) Dreiteilung des Politik-Begriffs in der englischen Sprache verdeutlichen: Hierbei wird zwischen Polity, Politics und Policy unterschieden.</p>
<p>Von der dritten Seite hört man im Studium, aber auch in den Medien, bis auf wenige prominente Ausnahmen, relativ wenig. Es ist die Policy-Dimension. Sie ist die inhaltliche Dimension der Politik und dreht sich um Gesetze, Verordnungen oder den Haushalt des Bundes. Diese Seite gliedert sich wiederum in verschiedene inhaltliche Teilbereiche wie Verteidigungs-, Arbeitsmarkt- oder eben Bildungspolitik auf.</p>
<p>Wodurch wir wieder bei meiner Zeit bei Karamba und der Frage, was eigentlich ein Mitglied des Bundestages macht, wären. So wie sich die verschiedenen Teilbereiche der Policy-Dimension aufteilen, so teilt sich auf auch die Arbeit im Bundestag auf. Für jeden Teilaspekt der Politik gibt es einen Fachausschuss. Karamba, als Bildungspolitiker, ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Dort werden Expertinnen und Experten gehört, Maßnahmen erarbeitet und über neue Gesetze und aktuelle Entwicklungen diskutiert und abgestimmt. Als Praktikant in Berlin war es meine Aufgabe, ihn zu den Ausschüssen und zugehörigen Arbeitsgruppen zu begleiten und Termine vorzubereiten. Daneben habe ich bei der Büroorganisation geholfen, mit vielen Menschen telefoniert, Besuchergruppen begleitet und auf Events Fotos gemacht. Besonders spannend für mich waren in Berlin ein Besuch in einer Talkshow und die Veranstaltung zur Begrüßung der IPS-Stipendiatinnen und Stipendiaten (IPS = Internationales Parlaments-Stipendium: <a href="https://www.bundestag.de/ips" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.bundestag.de/ips</a>). Doch auch neben der eigentlichen Büroarbeit wurde viel geboten: Als Praktikant hatte ich die Möglichkeit, an Veranstaltungen des SPD-Praktikantenprogramms teilzunehmen und Plenardebatten zu besuchen.</p>
<p>Doch Bundespolitik findet nicht nur in Berlin statt: Die Hälfte der Zeit meines Praktikums absolvierte ich in Karambas Wahlkreis in Halle (Saale). Auch dort habe ich viele spannende Erfahrungen machen dürfen. Auch dort war es meine Aufgabe, neben den klassischen Bürotätigkeiten, Karamba bei seinen Terminen zu begleiten: So waren wir beispielsweise bei einer Bürgersprechstunde im Hallenser Stadtteil Büschdorf. Dort ging es im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern um die Grundrente und die Zukunft des Sozialstaates. Außerdem haben wir noch viele weitere interessante Veranstaltungen besucht, so waren wir auf der MDR-Europakonferenz oder auf einem Event des IWH (Institut für Wirtschaftsforschung Halle) zum Thema des „Produktivitätsrückstandes der ostdeutschen Wirtschaft“.</p>
<p>Insgesamt war mein Praktikum bei Karamba eine sehr schöne, aber auch arbeitsintensive Zeit. Ich habe völlig neue Aspekte der Politik kennengelernt: Das beginnt auf der einen Seite mit der Arbeit im Wahlkreis und endet auf der anderen Seite mit der Diskussion über einen Antrag in einem Ausschuss.</p>
<p>Ich bin sehr froh, diese Erfahrungen gemacht zu haben und möchte mich an dieser Stelle bei Karamba und seinem Team in Halle und Berlin für die spannende Zeit und die sehr herzliche Aufnahme bedanken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/noahs-praktikumsbericht/">Noahs Praktikumsbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0.jpg 940w" data-sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>[caption id="attachment_3425" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3425" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img-20190322-wa0009_0.jpg" alt="" width="940" height="705" /> Praktikant Noah und Karamba - Foto: Privat/Diaby[/caption]

Mein Praktikum bei Karamba:

Einen Monat lang war ich Praktikant im Abgeordnetenbüro von Dr. Karamba Diaby, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) für die SPD-Bundestagsfraktion. Obwohl es nicht mein erstes Praktikum war, trieben mich zu Beginn viele Fragen um: Wie ist die Rolle des Abgeordneten im „System Bundestag“? Oder was genau macht ein Praktikant, wenn er mit dem MdB im Wahlkreis unterwegs ist?

Im Studium der Politikwissenschaft und Geschichte denkt man oftmals, dass man sich oft und viel mit Politik und damit auch mit der Arbeit von Politikerinnen und Politikern auseinandersetzt. Das stimmt leider oft, aber nur auf den ersten Blick. Dieser Irrtum lässt sich durch die (dann doch im Studium erlernte) Dreiteilung des Politik-Begriffs in der englischen Sprache verdeutlichen: Hierbei wird zwischen Polity, Politics und Policy unterschieden.

Von der dritten Seite hört man im Studium, aber auch in den Medien, bis auf wenige prominente Ausnahmen, relativ wenig. Es ist die Policy-Dimension. Sie ist die inhaltliche Dimension der Politik und dreht sich um Gesetze, Verordnungen oder den Haushalt des Bundes. Diese Seite gliedert sich wiederum in verschiedene inhaltliche Teilbereiche wie Verteidigungs-, Arbeitsmarkt- oder eben Bildungspolitik auf.

Wodurch wir wieder bei meiner Zeit bei Karamba und der Frage, was eigentlich ein Mitglied des Bundestages macht, wären. So wie sich die verschiedenen Teilbereiche der Policy-Dimension aufteilen, so teilt sich auf auch die Arbeit im Bundestag auf. Für jeden Teilaspekt der Politik gibt es einen Fachausschuss. Karamba, als Bildungspolitiker, ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Dort werden Expertinnen und Experten gehört, Maßnahmen erarbeitet und über neue Gesetze und aktuelle Entwicklungen diskutiert und abgestimmt. Als Praktikant in Berlin war es meine Aufgabe, ihn zu den Ausschüssen und zugehörigen Arbeitsgruppen zu begleiten und Termine vorzubereiten. Daneben habe ich bei der Büroorganisation geholfen, mit vielen Menschen telefoniert, Besuchergruppen begleitet und auf Events Fotos gemacht. Besonders spannend für mich waren in Berlin ein Besuch in einer Talkshow und die Veranstaltung zur Begrüßung der IPS-Stipendiatinnen und Stipendiaten (IPS = Internationales Parlaments-Stipendium: <a href="https://www.bundestag.de/ips" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.bundestag.de/ips</a>). Doch auch neben der eigentlichen Büroarbeit wurde viel geboten: Als Praktikant hatte ich die Möglichkeit, an Veranstaltungen des SPD-Praktikantenprogramms teilzunehmen und Plenardebatten zu besuchen.

Doch Bundespolitik findet nicht nur in Berlin statt: Die Hälfte der Zeit meines Praktikums absolvierte ich in Karambas Wahlkreis in Halle (Saale). Auch dort habe ich viele spannende Erfahrungen machen dürfen. Auch dort war es meine Aufgabe, neben den klassischen Bürotätigkeiten, Karamba bei seinen Terminen zu begleiten: So waren wir beispielsweise bei einer Bürgersprechstunde im Hallenser Stadtteil Büschdorf. Dort ging es im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern um die Grundrente und die Zukunft des Sozialstaates. Außerdem haben wir noch viele weitere interessante Veranstaltungen besucht, so waren wir auf der MDR-Europakonferenz oder auf einem Event des IWH (Institut für Wirtschaftsforschung Halle) zum Thema des „Produktivitätsrückstandes der ostdeutschen Wirtschaft“.

Insgesamt war mein Praktikum bei Karamba eine sehr schöne, aber auch arbeitsintensive Zeit. Ich habe völlig neue Aspekte der Politik kennengelernt: Das beginnt auf der einen Seite mit der Arbeit im Wahlkreis und endet auf der anderen Seite mit der Diskussion über einen Antrag in einem Ausschuss.

Ich bin sehr froh, diese Erfahrungen gemacht zu haben und möchte mich an dieser Stelle bei Karamba und seinem Team in Halle und Berlin für die spannende Zeit und die sehr herzliche Aufnahme bedanken.<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/noahs-praktikumsbericht/">Noahs Praktikumsbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
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		<title>Praktikum bei Karamba: &#8222;Suche nach Lösungen verschiedenster Probleme&#8220;</title>
		<link>https://www.karamba-diaby.de/praktikum-bei-karamba-suche-nach-loesungen-verschiedenster-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2016 09:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gute Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikant Bundestag Praktikum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540.jpg 940w" data-sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>[caption id="attachment_3471" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3471" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540.jpg" alt="" width="940" height="705" /> Praktikant Christoph Browarzik mit Karamba Diaby[/caption]</p>
<p><em>Manche Menschen glauben, Politikerinnen und Politikern ginge es nur um Macht oder um einfach dabei zu sein. Es wird gedacht, dass kaum etwas bewegt wird. Auch in den nicht öffentlichen Sitzungen konnte ich aber erkennen, dass es mindestens den meisten Abgeordneten, die ich erleben konnte, um die Suche nach Lösungen verschiedenster Probleme geht. In meiner Heimatstadt Halle (Saale ) konnte ich die Bürgernähe sowie die gesellschaftliche und inhaltliche Bandbreite der politischen Arbeit des Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby bereits persönlich erleben. Mit meinem einmonatigen Praktikum bei ihm wollte ich Einblicke in die politische und parlamentarische Arbeit und in den Alltag eines Abgeordneten bekommen. Ein Bericht von Christoph Browarzik</em></p>
<p>Das Praktikum war für mich als Hallenser zum Teil ein Heimspiel. Im Wahlkreis begleitete ich Karamba beim Aktionstag der Jugendmigrationsdienste und Migrantenberatungsstellen für Erwachsene. Wir besuchten zwei Stellen in unserer Stadt. Dort konnte ich Eindrücke von der Situation und den Herausforderungen dieser Einrichtungen gewinnen. Ebenso konnte ich ein Bürgergespräch miterleben.</p>
<p>Der Großteil meines Praktikums fand aber in Berlin statt. Es war für mich ein besonderes Erlebnis, persönlich an der Arbeit des Deutschen Bundestages teilzuhaben. Ich durfte Karamba bei zahlreichen Terminen begleiten. Er ist Mitglied in den Ausschüssen Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie Menschenrechte und humanitäre Hilfe. In diesem Rahmen war ich in den parteiinternen AG-Sitzungen ebenso anwesend wie in den Ausschusssitzungen. In den Bereich Bildung und Forschung gehörte z.B. auch die Förderung der beruflichen Bildung zu einer der wichtigsten Themen. Im Bereich Menschenrechte und humanitäre Hilfe standen außenpolitische Aspekte im Mittelpunkt.</p>
<p>In diesem inhaltlichen Zusammenhang begleitete ich Karamba sowohl bei der Begegnung mit einer Tschaderin, die sich gegen weibliche Genitalverstümmelung in ihrem Land engagiert ebenso wie zum Gesprächskreis Afrika, wo ich u.a. auch Außenminister Frank Walter Steinmeier erlebte.  Ich konnte sehen, dass zwischen einem Wohlstandsland wie Deutschland und den Ländern, deren Bevölkerungen im Gesamtweltgefüge tendenziell am stärksten benachteiligt sind, auch im Bundestag aktive Bemühungen um Zusammenarbeit auf Augenhöhe stattfinden. Das fand ich sehr beeindruckend.</p>
<p>Auch nahm ich mit Karamba an einem parlamentarischen Frühstück teil. Dort kam es zum Austausch mit Akteuren des Streetfootball im Libanon. Die Funktion des Sports für die gesellschaftliche Zusammenführung stand im Mittelpunkt. Ebenso begleitete ich Karamba zu Diskussionsrunden beim AWO-Bundesverband und zur Friedrich-Ebert-Stiftung. Dort stellte er die aktuelle Migrations- und Flüchtlingspolitik vor. Das Bestreben um Integration definierte er für alle hier lebenden Menschen.</p>
<p>Auch gab es ein umfangreiches Programm für alle Praktikantinnen und Praktikanten der SPD-Bundestagsfraktion. So konnte ich in der Leitung von Diskussionsrunden z.B. Burkhard Lischka über neue Erscheinungen des Terrors und das daraus resultierende Strafrecht ebenso erleben wie Ute Finckh-Krämer über die verheerende Menschenrechtslage in Saudi-Arabien erleben. Die Abgeordneten erwiesen sich uns gegenüber als sehr offen und zugänglich. Ebenso konnte ich eine Führung durch das Bundeskanzleramt wahrnehmen.</p>
<p>Ein zentrales Thema meiner Büroarbeit war das demnächst inkrafttretende Bundesteilhabegesetz, das die Situation von Menschen mit Behinderungen verbessern soll. Sehr guten Ansätzen im Positionspapier steht viel Kritik von Seiten Betroffener gegenüber. Auch durch die Beobachtung einer Sitzung in der AG Menschenrechte konnte ich erkennen, dass die SPD die Kritik ernst nimmt und sich auch nach dem Inkrafttreten des Gesetzes mit den Belangen von Menschen mit Behinderung aktiv auseinandersetzen möchte. Dies soll richtigerweise auch weiterhin in Kooperation mit den Betroffenen erfolgen. Mit diesem Thema sowie z.B. Migration und Integration konnte ich Bereiche, die für mein Studium der Sozialen Arbeit relevant sind, auf der politischen Ebene betrachten.</p>
<p>Weitere Aufgaben in Berlin und Halle waren auch das Verfassen von Berichten oder Gratulations- und Dankesschreiben.</p>
<p>Sowohl in Berlin als auch in Halle wurde ich von den Teams sehr gut aufgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mich gut in ihre Arbeit eingeführt. Sie waren für alle Fragen offen und sehr verständnisvoll. Ich fühlte mich sehr gut angenommen. Auch Karamba selbst erwies sich mir gegenüber als aufmerksamer Chef, der mir in einer Bürobesprechung seine Vertraulichkeit signalisierte.</p>
<p>Ich bin dem Team für all die hier genannten Erfahrungen sehr dankbar.</p>
<p>Ich kann allen, die politisch interessiert sind, empfehlen persönlichen Kontakt zum politischem Umfeld aufzunehmen, um eigene Einblicke in entsprechende Strukturen zu gewinnen. Dies kann im Rahmen eines Praktikums wie bei mir ebenso erfolgen wie als Teil einer Besuchergruppe im Bundestag oder beim Besuch einer Stadtratssitzung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/praktikum-bei-karamba-suche-nach-loesungen-verschiedenster-probleme/">Praktikum bei Karamba: &#8222;Suche nach Lösungen verschiedenster Probleme&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540.jpg 940w" data-sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>[caption id="attachment_3471" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3471" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/img_0540.jpg" alt="" width="940" height="705" /> Praktikant Christoph Browarzik mit Karamba Diaby[/caption]

<em>Manche Menschen glauben, Politikerinnen und Politikern ginge es nur um Macht oder um einfach dabei zu sein. Es wird gedacht, dass kaum etwas bewegt wird. Auch in den nicht öffentlichen Sitzungen konnte ich aber erkennen, dass es mindestens den meisten Abgeordneten, die ich erleben konnte, um die Suche nach Lösungen verschiedenster Probleme geht. In meiner Heimatstadt Halle (Saale ) konnte ich die Bürgernähe sowie die gesellschaftliche und inhaltliche Bandbreite der politischen Arbeit des Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby bereits persönlich erleben. Mit meinem einmonatigen Praktikum bei ihm wollte ich Einblicke in die politische und parlamentarische Arbeit und in den Alltag eines Abgeordneten bekommen. Ein Bericht von Christoph Browarzik</em>

Das Praktikum war für mich als Hallenser zum Teil ein Heimspiel. Im Wahlkreis begleitete ich Karamba beim Aktionstag der Jugendmigrationsdienste und Migrantenberatungsstellen für Erwachsene. Wir besuchten zwei Stellen in unserer Stadt. Dort konnte ich Eindrücke von der Situation und den Herausforderungen dieser Einrichtungen gewinnen. Ebenso konnte ich ein Bürgergespräch miterleben.

Der Großteil meines Praktikums fand aber in Berlin statt. Es war für mich ein besonderes Erlebnis, persönlich an der Arbeit des Deutschen Bundestages teilzuhaben. Ich durfte Karamba bei zahlreichen Terminen begleiten. Er ist Mitglied in den Ausschüssen Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie Menschenrechte und humanitäre Hilfe. In diesem Rahmen war ich in den parteiinternen AG-Sitzungen ebenso anwesend wie in den Ausschusssitzungen. In den Bereich Bildung und Forschung gehörte z.B. auch die Förderung der beruflichen Bildung zu einer der wichtigsten Themen. Im Bereich Menschenrechte und humanitäre Hilfe standen außenpolitische Aspekte im Mittelpunkt.

In diesem inhaltlichen Zusammenhang begleitete ich Karamba sowohl bei der Begegnung mit einer Tschaderin, die sich gegen weibliche Genitalverstümmelung in ihrem Land engagiert ebenso wie zum Gesprächskreis Afrika, wo ich u.a. auch Außenminister Frank Walter Steinmeier erlebte.  Ich konnte sehen, dass zwischen einem Wohlstandsland wie Deutschland und den Ländern, deren Bevölkerungen im Gesamtweltgefüge tendenziell am stärksten benachteiligt sind, auch im Bundestag aktive Bemühungen um Zusammenarbeit auf Augenhöhe stattfinden. Das fand ich sehr beeindruckend.

Auch nahm ich mit Karamba an einem parlamentarischen Frühstück teil. Dort kam es zum Austausch mit Akteuren des Streetfootball im Libanon. Die Funktion des Sports für die gesellschaftliche Zusammenführung stand im Mittelpunkt. Ebenso begleitete ich Karamba zu Diskussionsrunden beim AWO-Bundesverband und zur Friedrich-Ebert-Stiftung. Dort stellte er die aktuelle Migrations- und Flüchtlingspolitik vor. Das Bestreben um Integration definierte er für alle hier lebenden Menschen.

Auch gab es ein umfangreiches Programm für alle Praktikantinnen und Praktikanten der SPD-Bundestagsfraktion. So konnte ich in der Leitung von Diskussionsrunden z.B. Burkhard Lischka über neue Erscheinungen des Terrors und das daraus resultierende Strafrecht ebenso erleben wie Ute Finckh-Krämer über die verheerende Menschenrechtslage in Saudi-Arabien erleben. Die Abgeordneten erwiesen sich uns gegenüber als sehr offen und zugänglich. Ebenso konnte ich eine Führung durch das Bundeskanzleramt wahrnehmen.

Ein zentrales Thema meiner Büroarbeit war das demnächst inkrafttretende Bundesteilhabegesetz, das die Situation von Menschen mit Behinderungen verbessern soll. Sehr guten Ansätzen im Positionspapier steht viel Kritik von Seiten Betroffener gegenüber. Auch durch die Beobachtung einer Sitzung in der AG Menschenrechte konnte ich erkennen, dass die SPD die Kritik ernst nimmt und sich auch nach dem Inkrafttreten des Gesetzes mit den Belangen von Menschen mit Behinderung aktiv auseinandersetzen möchte. Dies soll richtigerweise auch weiterhin in Kooperation mit den Betroffenen erfolgen. Mit diesem Thema sowie z.B. Migration und Integration konnte ich Bereiche, die für mein Studium der Sozialen Arbeit relevant sind, auf der politischen Ebene betrachten.

Weitere Aufgaben in Berlin und Halle waren auch das Verfassen von Berichten oder Gratulations- und Dankesschreiben.

Sowohl in Berlin als auch in Halle wurde ich von den Teams sehr gut aufgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mich gut in ihre Arbeit eingeführt. Sie waren für alle Fragen offen und sehr verständnisvoll. Ich fühlte mich sehr gut angenommen. Auch Karamba selbst erwies sich mir gegenüber als aufmerksamer Chef, der mir in einer Bürobesprechung seine Vertraulichkeit signalisierte.

Ich bin dem Team für all die hier genannten Erfahrungen sehr dankbar.

Ich kann allen, die politisch interessiert sind, empfehlen persönlichen Kontakt zum politischem Umfeld aufzunehmen, um eigene Einblicke in entsprechende Strukturen zu gewinnen. Dies kann im Rahmen eines Praktikums wie bei mir ebenso erfolgen wie als Teil einer Besuchergruppe im Bundestag oder beim Besuch einer Stadtratssitzung.<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/praktikum-bei-karamba-suche-nach-loesungen-verschiedenster-probleme/">Praktikum bei Karamba: &#8222;Suche nach Lösungen verschiedenster Probleme&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jugendoffiziere im Bundestagspraktikum – Wozu eigentlich?</title>
		<link>https://www.karamba-diaby.de/jugendoffiziere-im-bundestagspraktikum-wozu-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2015 11:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guter Zusammenhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikant Bundestag Praktikum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180.jpg 940w" data-sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>[caption id="attachment_3562" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3562" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180.jpg" alt="" width="940" height="705" /> Tino Möhring und Sven Grüneisen gemeinsam mit Dr. Karamba Diaby, MdB[/caption]</p>
<p>Am Anfang stand die Idee, endlich einmal hinter die Kulissen zu schauen. Als Jugendoffiziere der Bundeswehr erläutern wir stets und ständig im Rahmen unserer Vorträge, Seminare und in Diskussionen, wie wichtig politische Entscheidungen für den Einsatz einer deutschen Parlamentsarmee sind. Da dies nicht nur dann der Fall ist, wenn es um den Parlamentsvorbehalt geht, war uns schnell klar, dass wir einen etwas anderen Zugang wählen wollten.</p>
<p>Wir – Tino Möhring und Sven Grüneisen – konnten während zwei Sitzungswochen bei MdB Dr. Karamba Diaby hospitieren. Zwei spannende Wochen, in denen wir Eindrücke in die parlamentarische Arbeit eines Bundestagsabgeordneten erhielten, der sich vehement für die Themen „Integration durch Bildung“ sowie „Menschenrechte und humanitäre Hilfe“ einsetzt. Themen, die auch im Zusammenhang mit unserer regulären Arbeit in der Öffentlichkeit immer wieder relevant sind.</p>
<p><strong>Parlamentarismus</strong></p>
<p>Bürger in Uniform sind in den Gebäuden des Deutschen Bundestages keine Seltenheit und doch lösten wir gelegentlich Verwunderung aus, wenn wir mit Karamba zu Arbeitsgruppen, Ausschüssen oder dem gemeinsamen Mittagessen gingen. Sein gelegentlich humoriger Verweis darauf, er habe seine beiden „Leibwächter“ mitgebracht, war oft ein guter Einstieg für die zahlreichen Gespräch darüber, was denn der eigentliche Grund unserer Anwesenheit war:</p>
<p>Wir wollten konkret erleben, wie Entscheidungen im Parlament herbeigeführt werden. Wir konnten erkennen, dass dieser Prozess auf verschiedenen Ebenen abläuft und – je nach Brisanz und Handlungsdruck im jeweiligen Politikfeld – mit großer Dringlichkeit verfolgt oder durch wiederkehrende Debatte sorgsam abgewogen werden kann. Wir durften erleben, dass Politiker Menschen sind, die oft einen langen Atem und Überzeugungskraft benötigen, um für ihre Positionen zu werben.</p>
<p>Den Alltag in den Parlamentswochen empfanden wir bereits in der Rolle des neutralen Beobachters als geschäftig, von hohem Zeitdruck geprägt und somit auf Effizienz ausgerichtet. Zwar gibt es idealtypische Pläne für den Ablauf in einer Sitzungswoche, jedoch erfordern permanent auftretende Änderungen flexibles Denken und Handeln der Abgeordneten: kurzfristig eine Rede vor dem Bundestag vorbereiten; am Morgen erfahren, dass eine Ausschusssitzung moderiert werden will; unvermeidliche Terminüberschneidungen auflösen, ohne ein Double engagieren zu können...</p>
<p><strong>Themen, die auch uns bewegen</strong></p>
<p>Von aktuellen Ereignissen dominiert erkannten wir, dass die Fragen nach Inklusion und Integration zahlreicher Neuankömmlinge rund um den November 2015 das dominierende Thema der Politik sind. Karamba begreift die Flüchtlingskrise als Chance und zwar dann, wenn es JETZT gelingt, Bildungschancen für alle Altersgruppen zu schaffen. In diesem Zusammenhang erscheint es zentral, ob der Bund trotz des vorherrschenden Föderalismus im Bildungswesen künftig kraftvolle Maßnahmenpakete schnüren kann, die jenen Zugang zu Bildung verbessern. Die Herausforderungen der Flüchtlingskrise betreffen – hier herrscht im Parlament Konsens – unsere Gesellschaft als Ganzes und rufen jeden Einzelnen auf, im Rahmen seiner Möglichkeiten Unterstützung und Hilfe zu leisten.</p>
<p>Die Kombination aus Bildungspolitik und Menschenrechtspolitik ist logisch und konsequent. Oft sind niedrige menschenrechtliche Standards und mangelhafte Bildungsperspektiven überhaupt erst ein Auslöser für Flucht. So wurde aus Karambas Engagement in diesem Feld deutlich, dass im Kanon der Menschenrechte die Bildung eine stärkere Stimme erhalten muss und neben staatlichen insbesondere auch zivilgesellschaftliche Organisationen einbezogen werden müssen, um dies zu erreichen.</p>
<p><strong>Was nehmen wir mit?</strong></p>
<p>Als Jugendoffiziere der Bundeswehr werden wir nahezu täglich im ungeschminkten Dialog mit der Bevölkerung mit Fragen, Kritik und Denkanstößen zu sicherheitspolitischen Fragen konfrontiert. Dass die Antworten weiter reichen müssen als ausschließlich auf den Auftrag und die Aufgaben der Bundeswehr zu verweisen, sahen wir in den vergangenen beiden Wochen bestätigt. Dabei mag es ein Zufall gewesen sein, dass in derselben Zeit die Feier zum 60. Jahrestag der Bundeswehr stattfand; der Bundestag neuerlich namentlich über die Mandate für die Beteiligung an den beiden UN-Friedensmissionen in Sudan (UNAMID) und Südsudan (UNMISS) durch das Parlament abstimmte und dem verstorbenen Bundeskanzler a.D. und ehemaligen Verteidigungsminister Helmut Schmidt gedacht wurde. Bildung ermöglichen und Menschenrechte verteidigen ist vielleicht nicht auf den ersten, aber spätestens auf den zweiten Blick auch eine Frage der Erfüllung individueller Sicherheitsbedürfnisse. Der Anteil der Bundeswehr ist dabei mindestens mittelbarer Natur, indem sie im Rahmen des vernetzten Handelns <em>einen</em> Teil zum Erhalt eines sicheren Umfelds beiträgt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>
<p><strong>Alles ist im Fluss</strong></p>
<p>In der politischen Hauptstadt Berlin sein; im schnellen Strom der Politik für ein paar Tage mitschwimmen; zahlreiche Gespräche mit Karamba, anderen Abgeordneten sowie insbesondere auch mit Karambas Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vielen Dank an das gesamte Team!) führen können – das war für uns einprägsam, authentisch und wertvoll. Wir verstehen die Entscheidungsmechanismen der Politik jetzt etwas besser, weil wir live dabei waren. Und doch wissen wir, dass sich vieles immer wieder ändert und wir hoffentlich immer wieder die Chance bekommen, hinter die Kulissen zu blicken.</p>
<p><strong>Verfasst von: </strong>Tino Möhring und Sven Grüneisen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/jugendoffiziere-im-bundestagspraktikum-wozu-eigentlich/">Jugendoffiziere im Bundestagspraktikum – Wozu eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180.jpg 940w" data-sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>[caption id="attachment_3562" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3562" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/20151110_1239180.jpg" alt="" width="940" height="705" /> Tino Möhring und Sven Grüneisen gemeinsam mit Dr. Karamba Diaby, MdB[/caption]

Am Anfang stand die Idee, endlich einmal hinter die Kulissen zu schauen. Als Jugendoffiziere der Bundeswehr erläutern wir stets und ständig im Rahmen unserer Vorträge, Seminare und in Diskussionen, wie wichtig politische Entscheidungen für den Einsatz einer deutschen Parlamentsarmee sind. Da dies nicht nur dann der Fall ist, wenn es um den Parlamentsvorbehalt geht, war uns schnell klar, dass wir einen etwas anderen Zugang wählen wollten.

Wir – Tino Möhring und Sven Grüneisen – konnten während zwei Sitzungswochen bei MdB Dr. Karamba Diaby hospitieren. Zwei spannende Wochen, in denen wir Eindrücke in die parlamentarische Arbeit eines Bundestagsabgeordneten erhielten, der sich vehement für die Themen „Integration durch Bildung“ sowie „Menschenrechte und humanitäre Hilfe“ einsetzt. Themen, die auch im Zusammenhang mit unserer regulären Arbeit in der Öffentlichkeit immer wieder relevant sind.

<strong>Parlamentarismus</strong>

Bürger in Uniform sind in den Gebäuden des Deutschen Bundestages keine Seltenheit und doch lösten wir gelegentlich Verwunderung aus, wenn wir mit Karamba zu Arbeitsgruppen, Ausschüssen oder dem gemeinsamen Mittagessen gingen. Sein gelegentlich humoriger Verweis darauf, er habe seine beiden „Leibwächter“ mitgebracht, war oft ein guter Einstieg für die zahlreichen Gespräch darüber, was denn der eigentliche Grund unserer Anwesenheit war:

Wir wollten konkret erleben, wie Entscheidungen im Parlament herbeigeführt werden. Wir konnten erkennen, dass dieser Prozess auf verschiedenen Ebenen abläuft und – je nach Brisanz und Handlungsdruck im jeweiligen Politikfeld – mit großer Dringlichkeit verfolgt oder durch wiederkehrende Debatte sorgsam abgewogen werden kann. Wir durften erleben, dass Politiker Menschen sind, die oft einen langen Atem und Überzeugungskraft benötigen, um für ihre Positionen zu werben.

Den Alltag in den Parlamentswochen empfanden wir bereits in der Rolle des neutralen Beobachters als geschäftig, von hohem Zeitdruck geprägt und somit auf Effizienz ausgerichtet. Zwar gibt es idealtypische Pläne für den Ablauf in einer Sitzungswoche, jedoch erfordern permanent auftretende Änderungen flexibles Denken und Handeln der Abgeordneten: kurzfristig eine Rede vor dem Bundestag vorbereiten; am Morgen erfahren, dass eine Ausschusssitzung moderiert werden will; unvermeidliche Terminüberschneidungen auflösen, ohne ein Double engagieren zu können...

<strong>Themen, die auch uns bewegen</strong>

Von aktuellen Ereignissen dominiert erkannten wir, dass die Fragen nach Inklusion und Integration zahlreicher Neuankömmlinge rund um den November 2015 das dominierende Thema der Politik sind. Karamba begreift die Flüchtlingskrise als Chance und zwar dann, wenn es JETZT gelingt, Bildungschancen für alle Altersgruppen zu schaffen. In diesem Zusammenhang erscheint es zentral, ob der Bund trotz des vorherrschenden Föderalismus im Bildungswesen künftig kraftvolle Maßnahmenpakete schnüren kann, die jenen Zugang zu Bildung verbessern. Die Herausforderungen der Flüchtlingskrise betreffen – hier herrscht im Parlament Konsens – unsere Gesellschaft als Ganzes und rufen jeden Einzelnen auf, im Rahmen seiner Möglichkeiten Unterstützung und Hilfe zu leisten.

Die Kombination aus Bildungspolitik und Menschenrechtspolitik ist logisch und konsequent. Oft sind niedrige menschenrechtliche Standards und mangelhafte Bildungsperspektiven überhaupt erst ein Auslöser für Flucht. So wurde aus Karambas Engagement in diesem Feld deutlich, dass im Kanon der Menschenrechte die Bildung eine stärkere Stimme erhalten muss und neben staatlichen insbesondere auch zivilgesellschaftliche Organisationen einbezogen werden müssen, um dies zu erreichen.

<strong>Was nehmen wir mit?</strong>

Als Jugendoffiziere der Bundeswehr werden wir nahezu täglich im ungeschminkten Dialog mit der Bevölkerung mit Fragen, Kritik und Denkanstößen zu sicherheitspolitischen Fragen konfrontiert. Dass die Antworten weiter reichen müssen als ausschließlich auf den Auftrag und die Aufgaben der Bundeswehr zu verweisen, sahen wir in den vergangenen beiden Wochen bestätigt. Dabei mag es ein Zufall gewesen sein, dass in derselben Zeit die Feier zum 60. Jahrestag der Bundeswehr stattfand; der Bundestag neuerlich namentlich über die Mandate für die Beteiligung an den beiden UN-Friedensmissionen in Sudan (UNAMID) und Südsudan (UNMISS) durch das Parlament abstimmte und dem verstorbenen Bundeskanzler a.D. und ehemaligen Verteidigungsminister Helmut Schmidt gedacht wurde. Bildung ermöglichen und Menschenrechte verteidigen ist vielleicht nicht auf den ersten, aber spätestens auf den zweiten Blick auch eine Frage der Erfüllung individueller Sicherheitsbedürfnisse. Der Anteil der Bundeswehr ist dabei mindestens mittelbarer Natur, indem sie im Rahmen des vernetzten Handelns <em>einen</em> Teil zum Erhalt eines sicheren Umfelds beiträgt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

<strong>Alles ist im Fluss</strong>

In der politischen Hauptstadt Berlin sein; im schnellen Strom der Politik für ein paar Tage mitschwimmen; zahlreiche Gespräche mit Karamba, anderen Abgeordneten sowie insbesondere auch mit Karambas Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vielen Dank an das gesamte Team!) führen können – das war für uns einprägsam, authentisch und wertvoll. Wir verstehen die Entscheidungsmechanismen der Politik jetzt etwas besser, weil wir live dabei waren. Und doch wissen wir, dass sich vieles immer wieder ändert und wir hoffentlich immer wieder die Chance bekommen, hinter die Kulissen zu blicken.

<strong>Verfasst von: </strong>Tino Möhring und Sven Grüneisen<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/jugendoffiziere-im-bundestagspraktikum-wozu-eigentlich/">Jugendoffiziere im Bundestagspraktikum – Wozu eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
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		<title>Mein Praktikum im Deutschen Bundestag</title>
		<link>https://www.karamba-diaby.de/mein-praktikum-im-deutschen-bundestag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2015 15:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gute Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikant Bundestag Praktikum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1.jpg 940w" data-sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>[caption id="attachment_3321" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3321" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1.jpg" alt="" width="940" height="705" /> (c) Bilderdienst des Deutschen Bundestag[/caption]</p>
<p>Ich, Julius Tal, habe vom 29. Mai bis zum 10. Juni 2015 mein zweiwöchiges Schülerpraktikum im Deutschen Bundestag bei dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby absolviert. Vor dem Praktikum war ich mir nicht ganz sicher, was auf mich zukommen würde. „Wahrscheinlich darf ich Kaffee kochen und den Kopierer bedienen“, dachte ich zunächst. Dass ich sicherlich auch noch etwas Anderes machen würde, war mir schon bewusst; was genau allerdings nicht. Ich wünschte mir aber, mitzuerleben und einen guten Einblick in das zu bekommen, was ein Bundestagsabgeordneter seinen Alltag nennt.</p>
<p>Die erste Woche meines Praktikums fand in einer sogenannten „Sitzungswoche“ statt. Damit war das mit dem „Kaffeejungen“ zum Glück schon einmal gestrichen. Ganz im Gegenteil: Ich habe Karamba Diaby bei vielen Terminen begleitet. Darunter waren die Sitzungen der Arbeitsgruppen Bildung und Forschung sowie Bürgerschaftliches Engagement der SPD-Bundestagsfraktion ebenso wie die Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Ich nahm an Gesprächsterminen zu Themen wie „Bekämpfung der Poliomyelitis (Kinderlähmung)“ oder zur „Anerkennung des Völkermordes an den Herero und Nama“ im heutigen Namibia ebenso teil wie an einer Berichterstattung durch Amnesty International zu den „Verbrechen von Boko Haram und dem nigerianischen Militär“ in Nigeria. An manchen Gesprächen oder Sitzungen durfte ich mich sogar aktiv mit Fragen beteiligen. Außerdem habe ich Karamba Diaby zu einem Treffen der „Parlamentarischen Linken“ begleitet. Das ist eine politische Strömung innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Und nicht zuletzt habe ich von der Besuchertribüne aus die Debatte im Plenum verfolgt, als Karamba Diaby zum Thema „Anerkennungsgesetz“ gesprochen hat.</p>
<p>In den Gesprächen stellen Personen, die sich in einem bestimmten Themenbereich engagieren, Karamba Diaby ihre Meinungen und Recherchen vor, zeigen ihm Probleme auf und suchen gemeinsam nach Lösungen. Karamba Diabys Aufgabe ist, diese Themen und Probleme in Arbeitsgruppen und Ausschüsse mitzunehmen. Dort wird dann nach einem vorgegebenen Ablauf und mit sogenannten Sachverständigen wie z.B. Wissenschaftlern oder Gewerkschaften über die Themen diskutiert.</p>
<p>In den Tagesablauf eines Abgeordneten habe ich einen guten Einblick bekommen. Es wird manchmal ziemlich hektisch; langweilig ist es jedenfalls nie. Ich weiß jetzt, dass es in den 22 Sitzungswochen in Berlin sehr formale Abläufe und Sitzungen gibt. Ebenso herrscht Anwesenheitspflicht. Jeder Abgeordnete muss sich zum Nachweis in eine Liste eintragen, die an den Eingängen ausliegt. Wenn man fehlt, werden einem 100 Euro von der Kostenpauschale abgezogen; 200 Euro sind es, wenn man nicht an einer namentlichen Abstimmung teilnimmt. Zwischen den vorgegebenen Sitzungen finden die vielen Gesprächstermine statt; meist in sehr knapper Zeit. Die 30 Wahlkreiswochen sind weniger formal. Karamba Diaby besucht Unternehmen und Einrichtungen und nimmt als ehrenamtlicher Stadtrat an den Stadtratssitzungen teil.</p>
<p>Die Arbeitsatmosphäre ist angenehm. Im Büro von Karamba Diaby duzen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, er eingeschlossen. In der SPD ist das wohl grundsätzlich so gang und gäbe. Ich hatte erwartet, dass eher ein strenges Klima herrscht, ähnlich wie bei einer Klassenarbeit, aber dem ist überhaupt nicht so.</p>
<p>Einen guten Einblick habe ich nicht nur in den Alltag eines Abgeordneten, sondern auch inhaltlich in verschiedene Themen bekommen, von denen ich z.T. vorher noch nicht einmal etwas gehört hatte. „Service-Learning“ ist eines davon. Dabei handelt es sich um eine Lehr- und Lernform, bei der sich Schüler außerhalb der Schule ehrenamtlich engagieren. Das Engagement wird mit dem Unterrichtsstoff in der Schule aber inhaltlich verknüpft und reflektiert. Zu einem Thema, das aktuell behandelt wird, werden z.B. praktische Erfahrungen für das spätere Berufsleben und für das Stoffgebiet gesammelt, in dem mit Akteuren der Zivilgesellschaft an Projekten gearbeitet wird. Eine sehr sinnvolle Art zu lernen wie ich finde, da in der Schule viel zu wenig Wissen über Alltägliches im Erwachsenenleben vermittelt wird.</p>
<p>Es war für mich eine sehr interessante Zeit. Das Praktikum hat mir sehr vielseitige Eindrücke und Einblicke verschafft und ja: Es hat auch Spaß gemacht.</p>
<p>Ich bedanke mich herzlich bei Karamba Diaby und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich im Praktikum begleitet haben.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Julius</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/mein-praktikum-im-deutschen-bundestag/">Mein Praktikum im Deutschen Bundestag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="800" height="600" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20width=&#039;4&#039;%20height=&#039;3&#039;%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%204%203&#039;%3E%3C/svg%3E" class="js-lazy attachment-dox-medium-fixed size-dox-medium-fixed wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-800x600.jpg" data-srcset="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-800x600.jpg 800w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-300x225.jpg 300w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1-768x576.jpg 768w, https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1.jpg 940w" data-sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>[caption id="attachment_3321" align="alignnone" width="940"]<img class="size-full wp-image-3321" src="https://www.karamba-diaby.de/wp-content/uploads/2020/09/diaby_0300715_1.jpg" alt="" width="940" height="705" /> (c) Bilderdienst des Deutschen Bundestag[/caption]

Ich, Julius Tal, habe vom 29. Mai bis zum 10. Juni 2015 mein zweiwöchiges Schülerpraktikum im Deutschen Bundestag bei dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby absolviert. Vor dem Praktikum war ich mir nicht ganz sicher, was auf mich zukommen würde. „Wahrscheinlich darf ich Kaffee kochen und den Kopierer bedienen“, dachte ich zunächst. Dass ich sicherlich auch noch etwas Anderes machen würde, war mir schon bewusst; was genau allerdings nicht. Ich wünschte mir aber, mitzuerleben und einen guten Einblick in das zu bekommen, was ein Bundestagsabgeordneter seinen Alltag nennt.

Die erste Woche meines Praktikums fand in einer sogenannten „Sitzungswoche“ statt. Damit war das mit dem „Kaffeejungen“ zum Glück schon einmal gestrichen. Ganz im Gegenteil: Ich habe Karamba Diaby bei vielen Terminen begleitet. Darunter waren die Sitzungen der Arbeitsgruppen Bildung und Forschung sowie Bürgerschaftliches Engagement der SPD-Bundestagsfraktion ebenso wie die Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Ich nahm an Gesprächsterminen zu Themen wie „Bekämpfung der Poliomyelitis (Kinderlähmung)“ oder zur „Anerkennung des Völkermordes an den Herero und Nama“ im heutigen Namibia ebenso teil wie an einer Berichterstattung durch Amnesty International zu den „Verbrechen von Boko Haram und dem nigerianischen Militär“ in Nigeria. An manchen Gesprächen oder Sitzungen durfte ich mich sogar aktiv mit Fragen beteiligen. Außerdem habe ich Karamba Diaby zu einem Treffen der „Parlamentarischen Linken“ begleitet. Das ist eine politische Strömung innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Und nicht zuletzt habe ich von der Besuchertribüne aus die Debatte im Plenum verfolgt, als Karamba Diaby zum Thema „Anerkennungsgesetz“ gesprochen hat.

In den Gesprächen stellen Personen, die sich in einem bestimmten Themenbereich engagieren, Karamba Diaby ihre Meinungen und Recherchen vor, zeigen ihm Probleme auf und suchen gemeinsam nach Lösungen. Karamba Diabys Aufgabe ist, diese Themen und Probleme in Arbeitsgruppen und Ausschüsse mitzunehmen. Dort wird dann nach einem vorgegebenen Ablauf und mit sogenannten Sachverständigen wie z.B. Wissenschaftlern oder Gewerkschaften über die Themen diskutiert.

In den Tagesablauf eines Abgeordneten habe ich einen guten Einblick bekommen. Es wird manchmal ziemlich hektisch; langweilig ist es jedenfalls nie. Ich weiß jetzt, dass es in den 22 Sitzungswochen in Berlin sehr formale Abläufe und Sitzungen gibt. Ebenso herrscht Anwesenheitspflicht. Jeder Abgeordnete muss sich zum Nachweis in eine Liste eintragen, die an den Eingängen ausliegt. Wenn man fehlt, werden einem 100 Euro von der Kostenpauschale abgezogen; 200 Euro sind es, wenn man nicht an einer namentlichen Abstimmung teilnimmt. Zwischen den vorgegebenen Sitzungen finden die vielen Gesprächstermine statt; meist in sehr knapper Zeit. Die 30 Wahlkreiswochen sind weniger formal. Karamba Diaby besucht Unternehmen und Einrichtungen und nimmt als ehrenamtlicher Stadtrat an den Stadtratssitzungen teil.

Die Arbeitsatmosphäre ist angenehm. Im Büro von Karamba Diaby duzen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, er eingeschlossen. In der SPD ist das wohl grundsätzlich so gang und gäbe. Ich hatte erwartet, dass eher ein strenges Klima herrscht, ähnlich wie bei einer Klassenarbeit, aber dem ist überhaupt nicht so.

Einen guten Einblick habe ich nicht nur in den Alltag eines Abgeordneten, sondern auch inhaltlich in verschiedene Themen bekommen, von denen ich z.T. vorher noch nicht einmal etwas gehört hatte. „Service-Learning“ ist eines davon. Dabei handelt es sich um eine Lehr- und Lernform, bei der sich Schüler außerhalb der Schule ehrenamtlich engagieren. Das Engagement wird mit dem Unterrichtsstoff in der Schule aber inhaltlich verknüpft und reflektiert. Zu einem Thema, das aktuell behandelt wird, werden z.B. praktische Erfahrungen für das spätere Berufsleben und für das Stoffgebiet gesammelt, in dem mit Akteuren der Zivilgesellschaft an Projekten gearbeitet wird. Eine sehr sinnvolle Art zu lernen wie ich finde, da in der Schule viel zu wenig Wissen über Alltägliches im Erwachsenenleben vermittelt wird.

Es war für mich eine sehr interessante Zeit. Das Praktikum hat mir sehr vielseitige Eindrücke und Einblicke verschafft und ja: Es hat auch Spaß gemacht.

Ich bedanke mich herzlich bei Karamba Diaby und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich im Praktikum begleitet haben.

Herzliche Grüße

&nbsp;

Julius<p>Der Beitrag <a href="https://www.karamba-diaby.de/mein-praktikum-im-deutschen-bundestag/">Mein Praktikum im Deutschen Bundestag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.karamba-diaby.de">Dr. Karamba Diaby, MdB a. D</a>.</p>
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