Kurzbiographie

Dr. Karamba Diaby, geb. 1961 in Marsassoum, Senegal, wurde 2013 als erster in Afrika geborener Schwarzer Mensch in den Deutschen Bundestag gewählt. Von 2009 bis 2015 war er zudem Stadtrat in Halle an der Saale und arbeitete von 2011 bis 2013 als Referent im Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt. Mit Mitte 20 kam er dank eines Stipendiums in die DDR, studierte Chemie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg und promovierte dort in Geoökologie. Anschließend arbeitete er in verschiedenen gemeinnützigen Organisationen im Bereich Bildung, Jugendpolitik, Vielfalt und Menschenrechte. Im Bundestag ist Diaby stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe sowie Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Darüber hinaus ist er Mitglied im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Zwischen Oktober 2015 und Ende 2016 leitete Diaby das Zukunftsprojekt der SPD-Bundestagsfraktion "#NeuesMiteinander – Einwanderungsland Deutschland" und entwickelte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Zivilgesellschaft, Kultur und Politik Ideen für den sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Außerdem war er 2016 Mitglied der Perspektiv-Arbeitsgruppe "Recht, Demokratie und Teilhabe“ der SPD. Diaby ist verheiratet und lebt mit seiner Frau sowie zwei Kindern in Halle an der Saale.